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Kerstin und Gerhard starten bei der Neuauflage des City-Triathlons in Schweinfurt -  Gerhards Triathlon-Karriere startete dort vor 33 Jahren!

Es hat mich tatsächlich sehr gefreut, dass an in meiner Geburtsstadt Schweinfurt wieder ein Triathlon stattfinden sollte. So konnte ich mir die Gelegenheit nicht nehmen lassen endlich mal wieder im Schweinfurter Baggersee und rund um mein Heimatdorf Schwebheim einen Wettkampf zu absolvieren. Die Veranstaltung, die vor 33 Jahren noch von meinem ehemaligen Sportlehrer organisiert und ausgetragen wurde war in ihrer Neuauflage eine richtig tolle Verantstaltun der TG 48 Schweinfurt. Mit großem Aufwand und organischem Geschick fand am vergangenen Wochenende neben dem Schweinfurter City-Triathlon auch der Schweinfurter City-Lauf statt. 

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Kerstin, die über die Volksdistanz an den Start ging konnte bei den Frauen einen dritten Gesamtplatz und den 1. Platz in ihrer Altersklasse erzielen. Nach dem Schwimmen auf Platz zwei liegend musste sie beim abschließenden Lauf nur eine Athletin vorbei lassen.

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Gerhard, der bei seinem Triathlon-Debüt 1989 das Schwimmen im Baggersee dominieren konnte ("First-out-of-the-water") konnte sich nach so vielen Jahren zumindest in der Spitzengruppe behaupten und unter den Top 10 Athleten aufs Rad steigen. Beim Radfahren über die 40 Kilometer in einem 37er Schnitt musste er leider einige Radspezialisten an sich vorbei ziehen lassen. Der abschließende 10 Kilometer Lauf gestaltete sich so als "Deja-vu". Genau wie vor 30 Jahren lag ein alter Bekannter nach dem Radfahren mit gut einer Minute Vorsprung in Führung. Auf der zweiten Laufrunde konnte ich aber meine gute Laufform ausspielen und mich wieder an die Spitze sezten. Mit einem guter 12. Gesamtplatz und einem ersten Platz in der Altersklasse gelang mir somit ein solider Einstieg in meine 33. Triathlon-Saison!

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Andi beim IRONMAN 70.3 Italy Emilia-Romagna Cervia - Gelungener Start in die Saison 2022

Andi gelingt auf Anhieb ein solides Rennen über die Mitteldistanz. Er kann vor allem auf dem Rad überzeugen und die 85 Kilometer mit einer Durchchnittsgeschwindigkeit von gut 37km/h zurücklegen. Seine solide Bike-Performance hat er sich im Winter hart erarbeitet. Dank Zwift wurde es ihm aber nicht langweilig und die gute Grundlage lässt hoffen, dass es auch über die volle Distanz in Podersdorf seine gute BIKE-Performance ausspielen kann.

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Pölz-Cup MTB-Rennen in Ecksberg - Schlammige Bedingungen und ein 4. Platz in der Gesamtwertung für Gerhard

Gerhard und Korbi 

 


30. Neusiedler See Radmarathon

 

Nach 2 Jahren Corona-Wettkampf-Pause kann ich mal wieder ein Lebenszeichen senden, und zwar aus Mörbisch, vom

Sonja und ich sind schon am Freitag angereist, um das Auftakt Event des Wochenendes, das

11. Mörbischer Einzel- & Paarzeitfahren

auch noch mitzunehmen.

Ausgeschrieben war eine Wertung für Rennräder ohne Auflieger und eine für Zeitfahr Boliden. Ich habe wegen Fehlen eines TT Bike´s bei den Rennrad Startern gemeldet. Nach einer Besichtigung der Strecke,  26km mit 200hm, am Samstagvormittag, wurde ich um 15:18:30 in´s Rennen geschickt.

3,2,1  Los! Bereits nach 100 Metern ging es links ab in die Hauptsteigung des Tages, die die Starter über eine Länge von 2km mit 100hm aus dem Ortszentrum hinaus in die Weingärten der Region geleitete. Das ich noch nicht wieder voll im Wettkampfmodus war wurde mir am Ende der Steigung, beim Kontroll-Blick auf meinen Tacho bewusst, der zwar verheißungsvolle Wattwerte anzeigte, aber leider noch keinen gefahrenen Meter. Vergessen am Anfang auf Start zu drücken! Ärgerlich, aber nicht weiter dramatisch, da am Anfang die Euphorie sowieso immer eine höhere Leistung als veranschlagt generiert. Also bei noch 24 zu fahrenden Kilometern ´Start` gedrückt und in den Zeitfahr Modus geschaltet. An der ungarischen Grenze entlang ging die Strecke Richtung Westen, ehe sie nach 11km in einer Spitzkehre wieder zurück nach Mörbisch führte. 

Die Bedingungen waren, was Wetter und Untergrund anbelangte, durchgängig einwandfrei. Als positiv zu werten war sicherlich der Wind, der sich am Samstag noch sehr zurück gehalten hat, ganz zu schweigen vom Marathon-Sonntag. Aber dazu später mehr. Mit meinen veranschlagten 275 Watt gelang es mir immerhin 3 vor mir Gestartete einzuholen, was dahingehend ´angenehm´ ist, weil man einen Hasen vor sich als nächstes Ziel hat:-) Nach einer zweiten nennenswerten Welle, die bei Kilometer 20 noch mal 60 zusätzliche Höhenmeter bescherte, war der Großteil der  Arbeit getan. Ab hier ging´s tendenziell bergab zum Ziel. Jetzt nur innerorts mit engen Kurven und Bodenschwellen nicht zu viel riskieren.

Meine angepeilte Zeit von 45 Minuten konnte ich mit 42:47:00 unterbieten, was eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 36,5 km/h entspricht. Ohne allzu sehr Leiden zu müssen konnte ich damit den 8. Platz AK (von 19) bzw. den 23. Rang Gesamt (von 74) erreichen. Auf jeden Fall kann ich ein positives Fazit ziehen. Sowohl was meine Leistung anbelangt, als auch die gesamte Veranstaltung betreffend! Sonja war etwas über die ´eingeschränkten´ Shopping Gelegenheiten enttäuscht, hat aber aus dem Vorhandenen das Möglichste rausgeholt...  

Am Sonntag den 24.4.22 startete für Sonja und mich die Radmarathon Saison und zwar beim Neusiedler See Radmarathon in Mörbisch. Das Rennen zählt dieses Jahr zur UCI Gran Fondo Serie, bei dessen Wettbewerben man sich für die Weltmeisterschaft der Amateure qualifizieren kann. Für reichlich Konkurrenz am Start war also gesorgt. Bei Sonja ging es nach überstandener Covid Erkrankung darum, das Event mit Anstand zu bestehen. Ich wollte testen, ob sich das Winter Training ausgezahlt hat.

Die Daten, die vom Veranstalter für die Strecke angegeben waren, 125km mit 600hm, machten mir erst mal keine Sorgen. Klar war mir aber auch, dass hier andere Qualitäten gefragt sein werden, als bei den Alpen Marathons bei denen ich sonst meist am Start stehe. Einen der Hauptfaktoren würde sicher der Wind spielen, der an diesem Tag lebhaft aus süd-westlicher Richtung und Böen mit 55km/h blies. Mit Windkanten war also zu rechnen. Ein mir bis jetzt nur aus dem Fernsehen bekanntes Phänomen. Mal sehen wie´s kommt. Völlig klar war allerdings, dass die Gruppen am Anstieg unmittelbar nach dem Start gemacht werden, der mir vom Zeitfahren am Vortag bekannt war. Heißt also, erst mal Leiden für einen Platz in den schnelleren Gruppen.

Los ging´s für mich aus  dem 2. Block, was eine ´Stau freie´ Fahrt am Berg gewährleistete. Dieses mal nicht kontrolliert wie am Tag davor, sondern alles was geht investierend. Die ersten 5 Minuten standen 290 Watt Schnitt, nach 15 Minuten inklusive einer längeren Abfahrt, noch 250 Watt Schnitt. Dann beruhigte sich das Ganze, die Gruppen waren gebildet, durch atmen, verpflegen, Umfeld begutachten war nun das Thema. Die Straßen auf der Ungarischen Seite der Grenze, auf der wir uns mittlerweile befanden, waren als teilweise sehr schlecht angekündigt. Dieses Versprechen wurde voll eingehalten. Einige Stürze im Feld, ausgelöst durch Schlaglöcher bzw. das überfahren von verlorenen Trinkflaschen, ermunterte zu einer aufmerksamen Fahrweise;-) 

So ging es bis Km 50 relativ kontrolliert dahin. Ein Richtungswechsel, dann war Sie plötzlich da, die Windkante! Die nächsten 15 km wurden mit einem 47er Schnitt zurückgelegt. Wie aus zahlreichen Rennen im TV  bekannt wurde das Feld zerlegt. Jeder nur darauf bedacht sich Windschatten zu sichern, wurde die gesamte Breite der Fahrbahn genutzt Die entgegenkommenden Fahrzeuge wurden von Begleit-motorrädern aufgehalten, bis die Radfahrer vorbei waren. Dies war von der Organisation sehr gut organisiert um umgesetzt. So manchem Autofahrer ist mit Sicherheit beim Anblick eines auf Ihn zu stürmenden Feldes das Herz in die Hose gerutscht. Immer wieder kam es zu kritischen Situationen, weil von den Radrenn-fahrern gedankenlos agiert wurde. Hier wird leider zu oft jegliche Vorsicht/Rücksicht über Bord geworfen, um bei einer Freizeit Veranstaltung evt. den 15 Platz AK zu erreichen. Aber hier ist die Gruppendynamik unheimlich stark ausgeprägt und man lässt sich gerne zu einer Fahrweise verleiten, die man nur im Rennbetrieb so erlebt. Soviel dazu, nun zurück zum Rennen. 

Was die Intensität betrifft, stand die Windkante dem anfänglichen Berg in nichts nach Unterschied zum Effort am Berg ist, dass dieser gleichmäßiger ist. Im Gegensatz zur Windkante, wo immer wieder Höchstleistung zu erbringen ist um entstehende Lücken zu verhindern bzw. diese zu zu fahren. Dies gelang mir so gut, daß ich mich nicht zu den Abgehängten zählen musste. Weiter ging´s im nun auf ca. 25 Mann/Frau/Div. geschrumpften Feld. Ab Km 85 bis 115 konnte man die Fahrt wieder genießen und die noch zu fahrenden Kilometer herunter zählen.

Noch eine letzte Welle 8 Km vor dem Ziel musste bewältigt werden, was bei noch guten Kräften kein Problem darstellte. Im vorderen Drittel fahrend näherte ich mich der Kuppe, als ich mich von einer Sekunde auf die andere in einem Haufen von stürzenden Radfahrern befand. Ich konnte mir nicht erklären was passierte? Ein Fahrer muss mit einem am linken Fahrbahnrand stehenden Fahrzeug kollidiert sein und hat dabei die halbe Gruppe mit zu Boden gerissen?! Wie ich später erfuhr, hat eine Windböe von rechts die außen fahrenden in die Straßen Mitte gedrängt. Was eine Kettenreaktion auslöste. Ich konnte mich glücklicherweise mit beiden Händen abfangen und erlitt nur am linken Knie Abschürfungen. Rund um mich beherrschten Schreie das Geschehen. Ich wollte allerdings gar nicht so viel sehen, was sich hinter mir abspielte, sondern nach einem kurzen Check meiner eigenen Gliedmaßen, die in Ordnung zu sein schienen, wieder zurück aufs Rad. Die nicht Gestürzten sah ich uneinholbar entschwinden, während ich fieberhaft versuchte meine Kette wieder aufs Blatt zu heben. Als mir dies geglückt war, noch schnell den Lenker wieder einigermaßen gerade gebogen um mich dann auf die Verfolgung zu machen.

Aus meinem schönen Plan, 7km chillig im Windschatten der Gruppe Richtung Ziel zu rollen, fand ich mich nun allein im Gegenwind kämpfend auf der nicht enden wollenden Gerade zwischen Rust und Mörbisch. 20 Minuten bei 245 Watt/Schnitt, mehr gaben die Hufe nicht mehr her. Panisch blickte ich mich immer wieder um, ob mich nicht noch eine folgende Gruppe auffahren würde. 3-4 Fahrer konnte ich noch überholen, von denen aber auch keine Hilfe mehr zu erwarten war.

Nach 3:15:24 Stunden erreichte ich schließlich als 22AK (von 113) bzw. 191 Gesamt (von 1062) das Ziel in Mörbisch. Trotz des Sturzes, der mich eine Minute gekostet hat, immer noch mit einem Stundenmittel von 38,4km/h. Auf meine ehemalige Gruppe habe ich 2-3 Minuten verloren, was in der AK bestenfalls 10 Plätze ausgemacht hat. Für´s Podium AK  wäre ein 41,7er Schnitt nötig gewesen. In dieser Liga sehe mich aber sowieso nicht. Der Gesamt Sieger war nochmal 2 km/h schneller! Zum Schluss muss man sagen, dass der Neusiedler See Marathon auf jeden Fall eine Reise wert war.

Trotz meiner Bruchlandung, die aber bis dato zu den angenehmeren ihrer Art gezählt werden muss, kann ich mit meiner Performance zufrieden sein. Sonja wurde Gesamt 684 von 1062 Startern (5. AK) und war auch sehr zufrieden. Nach einem gelungenen Saison Auftakt freuen sich Sonja und ich auf einen hoffentlich noch gelungeneren Radurlaub in Cesenatico mit einer Menge cooler Leute!!!

 

Andreas Fratzke und Gerhard Troch als Zweitplatzierte ihrer Altersklasse bei den Oberbayerischen Berglaufmeisterschaften erfolgreich

Die winterlichen Witterungsbedingungen beim 36. Stampfl Berglauf mit Schneefall und kaltem Wind im Gesicht werden sicher in Erinnerung bleiben und haben den diesjährigen Stampl Berglauf somit zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Wie immer musste man sich beim Start richtig ins Zeug legen, um bei der schmalen Brücke nach ca. 800 Metern nicht ausgebremst zu werden. Danach ging es in den ersten kleinen Anstieg hoch zur Straße nach Au am Inn. Nach dem Ortsschild wird es dann zunehmend steiler und man büßt die hohe Anfangsgeschwindigkeit. Spätestens nach der Abzweigung von der Bundesstraße geht es richtig los, jeder Schritt brennt in den Muskeln und das Herzkreislauf-System arbeitet an der Belastungsgrenze.

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Kerstin wird Gesamtsiegerin beim Crosslauf in Marktl, Gerhard wird zweiter in der seiner Altersklasse

Eine Woche nach dem verkorksten Halbmarathon in Deggendorf gelingt es Kerstin wieder die heimische Konkurrenz in Schach zu halten und bei sonnigem Wetter den Crosslauf in Marktl als schnellste Frau zu beenden. Da der Crosslauf wegen der Biber nicht wie gewohnt am Marktler Badesee stattfinden konnte, ging es auf einer neuen Strecke vom Sportplatz in Marktl durch die Innauen und am Inn entlang wieder zurück zum Sportgelände. Gerhard konnte sich in seiner Altersklasse durchsetzen und somit seine gute Form erneut unter Beweis stellen.

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Saisonstart bei der Niederbayerischen Halbmarathon-Meisterschaft in Deggendorf mit heftigem Gegenwind und starker Konkurrenz

Zum Auftakt in die Saison 2022 hatten sich Kerstin und Gerhard den Halbmarathon in Deggendorf ausgesucht. Nach den langen kalten Monate konnten wir es kaum erwarten endlich wieder an der Startlinie zu stehen und Wettkampfluft zu schnuppern. Auch wenn das frühe Aufstehen am Wettkampftag immer wieder Überwindung kostet und sich mit dem starken Gegenwind in Deggendorf auch keine optimalen Bedingungen boten, waren wir doch voller Vorfreude endlich wieder ins Wettkampfgeschehen einsteigen zu können.

Da Kerstin ihre HM-Bestzeit aus dem Vorjahr nochmal verbessern wollte, ging sie das Rennen sehr ambitioniert an, musste sich aber leider nach ca. acht Kilometern mit einem nervösen Magen herumärgern und das Rennen frühzeitig beenden. Gerhard konnte den ersten Halbmarathon der Saison in einer guten Zeit von 1:23,32 als Zweitplatzierter seiner Altersklasse beenden. Der Auftakt in die Saison 2022 war somit zumindest bei ihm erfolgreich gelungen.

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