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Erfolgreicher Abschluss der Inn-Salzach-Crosslaufserie in Mühldorf - Kerstin gewinnt neben Joseph Diensthuber in der Gesamtwertung !

Gerhard wird nach einem harten Kampf 4. beim Rennen in Mühldorf und belegt nach drei Rennen in der Serie noch den 3. Platz seiner AG.

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CrosslaufMuehldorfArtikel


Eine Half-Ironman-Distanz als Finish an einem der schönsten Flecken der Welt - in Kroatien - Charly´s persönliches Kona 2019 ...

 

Nach ein paar Tri´s (eine Kurz- und eine Mitteldistanz; 2 Sprints) in diesem Jahr ging es bei perfekten Wetter im Oktober in der Früh um 09:00 Uhr in die spiegelglatte Adria. 

Zum Saisionabschluß 2019 noch einmal all das genießen, was diesen Sport so faszinierend macht…

3 unterschiedliche Disziplinen - unabdingbaren Willen durchzuhalten - alle Facetten unserer Triathlonwelt zu spüren …

Nach 1.900 m im Wasser der Wechsel auf die Radstrecke. Mit 89 km und 950 HM und durchaus anspruchsvollen Fahrbahnbelag kein Kindergeburtstag. Zur Belohnung ein Halbmarathon an der Küste mit ein paar Höhenmeter (105 HM gesamt) 

- SOWEIT DER PLAN

Tja, Pläne…. „Du beendet, was Du begonnen hast“ - dieser Triathlon-Spirit war dann mein Anker….

 

SWIM 🏊‍♂ - alles gut; bis auf die Boje #5 - leider übersehen -> zurück schwimmen und ein paar Meter BONUS (so rund 200 m)

BIKE 🚴‍♂ - auch alles gut; hatte ich den Fahrbahnbelag schon erwähnt ?! - also aufmerksam „ballern“ - klappt ganz gut, bis zu KM 65; FUCK 🤮- Schlagloch bei rund 40zig Sachen übersehen, mega Schlag vorne am Bike und ,noch blöder, stechender Schmerz im Rücken

RUN 🏃🏻‍♂- mit leichten „Rücken“ aus der Wechselzone raus und … es fühlt sich nicht gut an… OK, dann soll es heute nicht sein - NEIN ein DNF gibt es nicht „DU beendest, was DU begonnen hast“ - aussteigen ? -> keine Option … nun gut; nach einer gefühlten Ewigkeit und mit einer Katastrophenzeit -> Finish 🏆…. 

Ein guter Plan, an einem perfekten Tag ist nicht ganz aufgegangen - What else - nicht Letzter - und … keine Sekunde bereut heute gestartet zu sein… UND die sensationelle Location hat für alles entschädigt ...

2019 ist gelaufen … gut gelaufen … und - es gibt noch Ziele für 2020 …

SWIM - BIKE - RUN -> repeat… 

 

 

 

 

 

 

 

 


Mit dem ´RiderMan´ in Bad Dürrheim

stand am vergangenen Wochenende das letzte Rennen der Saison an. Sonja und ich hatten das 3 Etappen Event, ein Einzelzeit fahren am Freitag und Straßen Rennen am Samstag und Sonntag, schon länger auf dem Plan. Freunde von uns wohnen im nahen Villingen-Schwenningen, womit sich ein Besuch dort, und etwas Radsport optimal in Einklang bringen ließen. Die  Vorhersage für das ganze Wochenende prophezeite top Spätsommer Wetter. Prima Voraussetzungen also um die Fahrten durch den südlichen Schwarzwald zu ´genießen´…

EZF Freitag, 16km mit 200hm

Ein EZF hatte ich bis dato noch nicht bestritten. Ich hatte vor, den welligen Kurs anzugehen wie einen 20 Minuten Leistungstest. Immer hart an der Laktat Schwelle fahrend, waren Schmerzen vorprogrammiert. Aufgrund der Tatsache, dass ich mit meinem normalen Straßen Rennrad von der Start Rampe rollte, und die Konkurrenz (viele Starter der `German Cycling Cup´ Serie) mir sowohl Leistungs- als auch Material mäßig überlegen zu sein schienen, machte ich mir über meine Platzierung erst mal keine Gedanken. Diese entscheidet nämlich, in welchen Start Block man am folgenden Tag eingeteilt wird. Der Start erfolgte in 15 Sekunden Abstand. Das Rad über eine Treppe auf die mobile Rampe gehieft, wurde jeder Starter von einem Helfer gestützt, um sich in die Pedale ein zu klicken. Wie aus dem Fernsehen bekannt, werden die letzten 5 Sekunden per Handzeichen runter gezählt, bevor einen ein lang gezogener Piep Ton auf die Strecke entlässt. Eine Adrenalin Welle durchströmte den ganzen Körper. Jetzt nur nicht gleich überziehen, denn nach nur einem Kilometer ging es in die erste Steigung. Hier konnte ich meine Leistung gut kontrollieren und es gelang mir auf den 1,6 km mit 74 hm 2 vor mir gestartete Fahrer zu überholen. Viel schwieriger war es dann die Leistung in der folgenden langgezogenen Abfahrt hoch zu halten. Hierzu musste ich eine hohe Kadenz treten. Dies gelang allerdings ganz gut. Nach 8 km kam dann die Wende und es ging entgegen gesetzt zurück. Meine Anfängliche Befürchtung, es könnte aufgrund des kurzen Start Intevall´s zu Kolonnen Verkehr kommen, war unbegründet. Ich zog weiter durch und erreichte nach 13 km den Kulminationspunkt der finalen Welle. Jetzt nur noch die Abfahrt und dann 1,5 km leicht ansteigend ins Ziel. Nach 24:56,3 mit offiziell gemessenen 38,4 km/h im Schnitt überfuhr ich die Ziellinie. Mit dem 53. Platz AK von 149. (Gesamt 257. von 640.) war ich zufrieden. Ein kleiner Wehrmutstropfen war nur, dass  diese Leistung ´nur´ zu einem Platz im zweiten Start Block reichte. Egal, morgen ist ein neuer Tag…

1.Etappe, 120km mit 1850hm

Die ersten km der Etappe gingen neutralisiert durch die Innenstadt von Bad Dürrheim, vom Strecken Sprecher wurde um Rücksichtnahme gebeten, keine Überholmanöver, etc. Was folgte hatte ich so noch nicht erlebt. Vom ersten Meter an ein Hauen und Stechen. Jeder Gehweg, Grünstreifen und die noch so kleinste Lücke wurde ´genutzt´ um nach vorne zu kommen. Rücksicht gegenüber anderen, egal ob Frau oder Mann, Fehlanzeige! Ich machte mir direkt Sorgen um Sonja, die sich irgendwo hinter mir im Feld befand. Aber nach ein paar Minuten war die hektische Phase, die von harten Bremsmanövern mit folgenden Antritten gekennzeichnet war, überstanden. Raus aus der Stadt wurde der durch nur wenige flache Passagen unterbrochene Kurs unter die Räder genommen. Ganz anders als die Marathons die ich gewöhnlich fahre und die von längeren Anstiegen bestimmt werden, für die man sich seine Kräfte gut einteilen sollte, wurde hier vom Start weg voll gefahren. An jeder Welle und an jedem Hügel musste ich alles reinhauen um dran zu bleiben, bzw. die entstandene Lücke mit einem extra Effort wieder zu zufahren. Jetzt nur nicht an morgen denken, sagte ich mir, mal schauen wie lange ich das durchhalte. Irgendwann zwischen Km 60 und 70 bemerkte ich dann, dass ich nicht mehr der Letzte an den Anstiegen war, was mich sehr erfreute, da sich meine Beine eigentlich noch ganz gut anfühlten. Jetzt konnte ich hier wenigstens Boden gut machen, ohne ständig am Limit zu sein. Allerdings bemerkte ich meine Defizite was das fahren in einem dichten Feld angeht, das ich bisher so nicht kannte. Immer wieder fand ich mich am Ende der Gruppe, die aus ca. 30 Mann/Frau bestand, wieder. Was bei den vielen Richtungswechseln kein Spaß ist, wenn man am Ende der Zieharmonika hängt. Aber nach 100 km war ich mir sicher, dass ich mich nicht mehr abhängen lassen würde. Nach 3:34:34 erreichte ich das Ziel als 37. AK. Schnitt 33,5 km/h. Dies bescherte mir für den Sonntag einen Startplatz im A BlockJ Geht doch…

2.Etappe, 100km mit 1200hm

Was mich in der Startphase erwarten würde wusste ich ja vom Vortag. Sonja hatte sich dieses Mal gleich in den hinteren Block gestellt, da ihr wie vermutet das Gemetzel am Start der 2. Etappe nicht so gut gefallen hat. Es ging gleich wieder richtig zur Sache. Mein Plan, mal sehen wie sich die Beine nach gestern anfühlen und das ganze irgendwie überleben. Es folgten die härtesten 20 Minuten meines Radsport Jahres. Bis zur ersten Bergwertung nach ca. 10 km stellte ich mir öfter die Frage, ob es nicht viel schöner wäre einfach raus zu nehmen um eine gemütliche Runde durch den schönen Schwarzwald zu drehen. Aber bis zur Bergwertung wollte ich durchziehen. Mit Laktat bis in die Haarspitzen kam ich oben an. In der Abfahrt konnte ich mich wieder einigermaßen erholen, und als es ein weiteres Mal durchs  Zentrum von Bad Dürrheim ging, wo hunderte Zuschauer die Straße säumten, waren die Gedanken an eine ruhige Fahrt vergessen. Dieses Mal dauerte es nur 40 km bis das Tempo etwas nachließ. Der Kurs war bei weitem nicht so schwer wie am Vortag, obwohl es sich der Strecken Planer nicht nehmen ließ einige besonders gemeine Stiche einzubauen. Nach 2:43:46 waren die 100 km abgearbeitet, ein 35,7er Schnitt brachte mir Rang 48 in der AK. Im Gesamtklassement landete ich schließlich auf dem 31. Rang von 136. (Gesamt 181. von 530)

Mein Fazit: Das Motto des ´RiderMan´, ´Ride like a Pro´, fand ich super umgesetzt! An allen 3 Tagen bewegt man sich auf komplett gesperrten Strecken, begleitet von Motorrädern, die Ersatz Laufräder und Getränke für die Rennfahrer bereit hielten. In den Verpflegungszonen wurden die Flaschen angereicht. Bonifikationen an den Bergwertungen, Führungstrikots der verschiedenen Wertungen… Dies alles trägt mit dazu bei, dass man sich zumindest ein bisschen wie im Profi Zirkus vorkommt.

Top Veranstaltung, unbedingt mal machen, oder wieder machen;- )       


Ötztaler Radmarathon, Sölden - Rudi´s Saisonhöhepunkt 2019 !

Am vergangenen Wochenende war es soweit, mein Saison Highlight stand an. Der ´Ötzi´, das Event, für das sich in jedem Frühjahr 15000 Marathonisti registrieren lassen, um an einen der 4000 Startplätze zu gelangen, wird mit seinen (laut Veranstalter) 238 km mit 5500 hm, von vielen als eine der größten Herausforderungen gesehen, der man sich als (Hobby)Radsportler stellen kann. Den schwierigsten Part, es an die Start Linie zu schaffen, hatte ich also schon geschafft! Fehlte also nur noch eine Strategie, die Runde über 4 Alpenpässe, zu meistern. Nachdem ich 2012 mit 9:55 gefinisht hatte und mich 2016 um 25 Minuten, auf 9:20 verbessern konnte, hatte ich mir eine Zeit unter 9 Stunden vorgenommen. Mit Hilfe einer Excel Tabelle ( https://johannesheinrich.de/oetztaler-radmarathon-mit-welcher-zeit-kann-ich-beim-oetzi-rechnen/ ) legte ich meine Pacing Strategie fest. Dummerweise spuckte die Tabelle nach Eingabe meines Systemgewicht´s (Fahrer, Rad, Kleidung, Verpflegung...) von 80 kg und meiner FTP (Watt Leistung über 60 Minuten) von 260 Watt eine Zeit Prognose von 9 Stunden und 9 Minuten aus. Irgendwie mussten 9 Minuten reingefahren werden. Also, Standzeiten minimieren und in den Abfahrten Gas geben. Der Wetterbericht prophezeite für den frühen Nachmittag Gewitter, was das Unterfangen nicht einfacher gestallten würde. Allerdings war um 6 Uhr am Morgen bei zwar kühler (10 Grad) aber trockener Witterung noch kein Gedanke daran zu verschwenden, was in 5 Stunden sein könnte...

Punkt 6 Uhr 45 setzte sich der Lindwurm von 4000 Radlern in Bewegung, um die 30 Kilometer lange Abfahrt nach Ötz in Angriff zu nehmen. Ich kam nach 38 Minuten an den Kreisverkehr, der den Anfang des Anstiegs zum Kühtai markiert, an -  lag also schon 5 Minuten ´vorn´:-) Davon opferte ich eine Minute, um meine Regenjacke auszuziehen und diese sicher in der Trikot Tasche zu verstauen. Weiter ging´s, 1230 hm galt es am ersten Anstieg des Tages, dem Kühtai, zu bewältigen. Sklavisch hielt ich mich an meinen errechneten Wert von 221 Watt. Ständig überholen einen Fahrer. Sich zu zügeln ist in dieser Phase des Rennens echt schwer, da man noch frisch und bei Kräften ist. Aber bei der Länge des Ötztaler´s gilt es sorgsam mit seinen Energie Reserven zu haushalten. Das würde mir bestimmt ´hinten raus´ zugutekommen. Witziger weise fuhr am Kühtai Stefan, ein Freund aus unserem alljährlichen Trainingslager in Cesenatico, von hinten zu mir auf. Er war mit seiner besseren Hälfte Melli am Start, um das ganze ´zu genießen ;-)´, wie mir die beiden bei der Pasta Party am Vorabend erzählten... Nach einer kurzen Unterhaltung zog Stefan davon und ich trat unbeirrt meine Pace weiter. Kurz vor der Kuppe des Passes schloss ich wieder zu ihm auf und ging vor ihm in die Abfahrt. Ein Blick auf meinen Tacho verriet mir dass ich die angepeilten 221 Watt genau getroffen hatte und mit einer Zeit von 1:19 für diesen Anstieg fast 4 Minuten schneller war als errechnet. Läuft! Die Abfahrt Richtung Innsbruck verlief problemlos und bald fand ich mich in einer Gruppe wieder, mit der ich die Fahrt über den Brenner bestreiten würde. Die 38 km mit 800 hm sollte man besonders kraftsparend hinter sich bringen. Doch gerade hier lauert die Gefahr in einer Gruppe zu fahren, die über den eigenen Verhältnissen unterwegs ist. Diese will man natürlich nicht ziehen lassen und übernimmt sich bei der Aktion, wenn´s blöd läuft. Aber nicht heute. Ich kam im Windschatten der Gruppe gut voran. Auch Stefan war wieder da und tat kund, wie ´beängstigend gut´ er sich zu diesem Zeitpunkt fühlen würde. Direkt schlecht fühlten sich meine Beine auch nicht an, doch wir freuten uns beide schon auf die anstehende Auffahrt zum Jaufen Pass. Nach 1:17, satte 15 Minuten schneller als berechnet bog ich auf die Verpflegungsstelle am Brenner Pass. Stefan stürzt sich in die Abfahrt Richtung Sterzing. In Windeseile  die Flaschen gefüllt, kurz austreten, Windweste zu und wieder weiter.

Nach der Ausfahrt aus der Verpflege sah ich in einigem Abstand vor mir eine Gruppe, an die ich unbedingt den Anschluss herstellen wollte. Dies würde die Abfahrt nach Gossensass und das folgende Flachstück bis zum Jaufen wesentlich erleichtern. 3 km benötigte ich für die Aktion, für die ich einige Körner opfern musste. Doch es gelang mir den Anschluss herzustellen. Es folgte der besagte Jaufen Pass, ein wegen seiner durchgehend gleichmäßigen Steigung, eigentlich schön zu fahrender Berg, wenn man noch die  Kraft hat. Schon am Einstieg bemerkte ich, dass meine Beine noch Power hatten und ich die veranschlagten Werte gut drücken konnte. Auf ungefähr halber Distanz der 15 km mit 1130 hm tauchte Stefan wieder vor mir auf. Auf Nachfrage meinerseits, klagte er über unwohl sein, was ihn nicht besonders erfreute. Ich wünschte ihm alles Gute und dass man sich spätestens im Ziel sehen würde. Ich fühlte mich richtig gut und bezwang den Pass in 1:13, 5 Minuten schneller als geplant. Allerdings auch mit 5 Watt über der vorgegebenen Pace. Kein Vergleich zu meiner Teilnahme von vor 3 Jahren, als ich hier schon richtig zu kämpfen hatte und ein Kreuzgang auf´s anschließende Timmelsjoch folgte. Guter Dinge nahm ich die 20 km lange, kurvenreiche Abfahrt in´s Passeiertal auf. Das Beste, keine Spur von den angekündigten Gewittern. Sollte ich gar trocken bis nach Sölden kommen?!

In St. Leonhard angekommen folgt unmittelbar der Anstieg auf´s Timmelsjoch. Diesen kann man in drei Abschnitte aufteilen. Einem 15 km langen Teil mit ca. 1000 hm folgt ein Flachstück von knapp 5 km. An dessen Ende befindet sich die letzte Labe Station, von der aus es noch mal 10 km mit 700 hm zu bewältigen gilt, bevor man den Tunnel erreicht, der das Ende des Leidens verheißt. 30 elend lange und für die meisten Teilnehmer sehr harte Kilometer. Hat man zu früh im Rennen sein Pulver verschossen, wird´s richtig hässlich. Einigermaßen anständig absolviere ich die ersten 15 steilen km und das Teilstück bis zur Verpflegung Schönau. Dabei musste ich feststellen, dass ich in diesem Segment das erste Mal an diesem Tag die angepeilte Leistung nicht mehr bringen konnte. Ich verlor 7 Minuten auf meiner Marschtabelle. Trotzdem war ich fast 10 Minuten schneller als 2016. Im letzten Teil hinauf zum Joch, klopfte er dann doch noch an, der berühmte Mann mit dem Hammer. Mein Körper schaltet in´s Notprogramm, an Erreichen meiner GA2 Werte ist nicht mehr zu denken. Mit gesenktem Haupt, Meter für Meter abarbeitend, fahre ich beinahe in einen Teilnehmer, der sein Rad schiebt. Puh, Glück gehabt! Ein Fahrzeug der Rennleitung überholt mich kurz vor dem Ende der Steigung. Auf dem Dach eine Anzeige die die Renndauer anzeigt. 7:36 glaubte ich erkannt zu haben! Das Ziel, Sub 9 war möglich! Zu diesem Zeitpunkt konnte ich allerdings schon nicht mehr aus dem Sattel gehen, da mich einsetzende Krämpfe in beiden Oberschenkeln sofort wieder in selbigen zurück zwangen. Also nur noch drücken. Nach 2:05 bog ich um die letzte Kurve und fuhr in den Tunnel ein, der mich wieder über die Landesgrenze und somit Richtung Ziel nach Sölden führte. Nach einem kurzen flacheren Teil erreiche ich die Timmelsjoch Passhöhe, auf der steht der berühmte Werbebogen des noch berühmteren Brause Herstellers aus der Alpenrepublik. Dieser ist mit dem Leitspruch des Ötztaler´s bedruckt ´Ich habe einen Traum´. Windweste zu, rein in die 5 km lange Abfahrt, die mich in die letzte nennenswerte Steigung, rauf zur Mautstation bringt. Noch mal 130 hm, die mir zeigen, dass wirklich nix mehr geht. Aber nach 8:33 war auch das erledigt.

 

Erst jetzt erlaubte ich mir, sollte nichts gravierendes mehr passieren, vom erreichen meines Ziel´s zu träumen. Die letzten paar Wellen niedergekämpft, geht´s mit kalkuliertem Risiko runter nach Sölden. Die letzten 2 km durch den Ort bis in´s Ziel säumen hunderte Menschen die Straße und machen ordentlich Stimmung. Nach 8:55 überquere ich die Ziellinie. Kaputt, aber ziemlich zufrieden mit meiner Performance! Sonja erwartet mich schon und scheint auch ganz zufrieden zu sein. Hauptsache gesund angekommen!!! Nur 5 Minuten nach mir rollt Stefan in den Zielbereich. Nach seinem kurzen Hänger am Jaufen hat er sich recht schnell wieder gefangen und das Rennen super zu Ende gefahren. Vergessen sind die Strapazen von vor einer Stunde, im ganzen Zielbereich herrscht Party Stimmung wegen der erbrachten Leistungen! 

Fazit: Ein Top organisiertes Event, auf gesperrten Straßen, das keine Wünsche offen lässt. Schon jetzt überlege ich, wo man noch Zeit sparen könnte. Was in Anbetracht der optimalen Verhältnisse nicht leicht werden wird. Meine Stand Zeit von 6 Minuten noch weiter zu verkürzen, unwahrscheinlich. Also muss am Timmelsjoch was passieren, dort ist bestimmt noch Zeit zu holen...;-) 


Highlander Radmarathon, Hohenems

Am Sonntag den 11. August stand der Highlander und mit ihm der Beginn der finalen Phase meiner Marathon Saison auf dem Programm. Mit dabei am schönen Bodensee war Zoran, der wie ich die längere der vom Veranstalter angebotenen 2 Runden bestreiten wollte. Mit angegebenen 187km mit 4040hm sollte es auch eine Art Generalprobe für den in 3 Wochen folgenden ´Ötzi´ werden. Die absolute Dunkelheit bei den Startvorbereitungen ab halb 5 Uhr morgens machte uns bewusst, das sich der Sommer gen Ende neigt. Allerdings herrschten sehr angenehmen Temperaturen, die mich zum Starten ohne Weste, Armlinge oder dergleichen ´Ballast´ ermutigten. Pünktlich um 6 Uhr wurden 1200 Starter in´s Rennen geschickt. 670 davon auf die ´Langdistanz´. 

Die ersten 7,5km, bis zur ersten Steigung, ging es ´neutralisiert´ hinter dem Führung´s Fahrzeug mit flotten 45-50 km/h vorwärts. Die letzte Müdigkeit war gewichen und ich konzentrierte mich auf Anstieg 1, dem ´Bödele´ (Losenpass). Hört sich süß an, ist es aber nicht. 700hm auf 8km hat der Berg zu bieten. Hier galt es nicht zu überziehen. Jedoch musste ich ständig die eigentlich zu hohen Watt Werte auf meinem Tacho sehen und mir immer wieder in´s Bewusstsein rufen, dass noch 170km vor mir lagen und es vielleicht klüger wäre etwas runter zu bremsen. Nach ca. 50 min. war der Anstieg geschafft, noch schnell ein Gel gefuttert und die Lücke zu den vor mir Fahrenden in der Abfahrt schließen.

Die 35 km vom Losenpass bis zu dem Punkt an dem der folgende Berg, der Hochtannbergpass, mit Steigungs Prozenten über 8% so richtig begann, hielt ich mich im Windschatten der Gruppe auf. Verpflegen, Energie sparen. Als es ab Km 50 deutlich steiler wurde, fuhr ich mein eigenes Tempo um nicht später im Rennen ´büßen´ zu müssen. Kurz vor der Passhöhe überholte mich eine Gruppe in sehr ambitioniertem Tempo. Mir gelang es mich anzudocken und die folgende Abfahrt bzw. Anfahrt zum nächten Hügel dran zu bleiben. Von Lech am Arlberg ging´s auf den Flexenpass. Auf den 8km mit 300hm wurde ordentlich auf´s Gas gedrückt. Ich blieb dabei und ging mit der Gruppe in die folgende Abfahrt. Hier wurde vom Veranstalter eine so genannte ´Section Control´ eingerichtet. Da sich in der Vergangenheit in diesem Abschnitt mit Tunnel´s, Galerien etc. immer wieder Unfälle ereigneten, durfte dieser nicht unter einer bestimmten Zeit durchfahren werden.

In 2 Abfahrten des Kurses gab es eine ´Section Control´. Alle Teilnehmer wurden im Vorfeld ausdrücklich darauf hin gewiesen, dass ein Verstoß dagegen mit der Disqualifikation geahndet werde. 180 Fahrer/innen dachten sich wohl, das es der Veranstalter nicht so genau nehmen würde. Ein Trugschluss, jeder der auch nur eine Sekunde schneller war wurde nachträglich disqualifiziert! Ich hatte meinen Timer genau im Blick und nutzte die Gelegenheit die schöne Umgebung zu bewundern, an einem Brunnen zu halten um die Hinterlassenschaften eines zerplatzten Gel Tütchens aus meinem Anzug zu waschen und die Abfahrt in einem angenehmen Cruising Tempo hinab zu rauschen. Gute Sache das mit der ´Section Control´. Aber alles hat ein Ende und weiter ging es im geschlossenen Verbund bis Km 115, von wo aus es noch mal 1300 hm in einer aneinander Reihung von 3 Anstiegen zu bewältigen gab. Noch einmal Flaschen füllen, dann rein in den Anstieg zum Faschinajoch. Die 900hm, unterbrochen durch eine Abfahrt nach 400hm, warten mit ordentlichen Rampen im zweiten Teil des Anstiegs auf. Ich fühlte mich allerdings immer noch gut und konnte mir, nach nunmehr 136 gefahrenen km, auch vorstellen das Unternehmen mit Anstand in´s Ziel nach Hohenems zu schaukeln.

Am Faschinajoch angekommen folgte eine weitere Abfahrt von 150 hm und anschliessend die finalen 400hm zum Furkajoch. Alleine kämpfte ich mich der Passhöhe, die immer in Sicht ist, aber einfach nicht näher kommen wollte, entgegen. Nun war es auch mit meiner Power nicht mehr weit her. Aber auch das ging vorüber und mit einem Lächeln passierte ich den Kiosk, den ich von einem früheren Urlaub in der Gegend kannte und von dem ich wusste, dass er das Ende der Steigung markiert. Die wirklich sehenswerte, weil schmal und kurvenreiche Abfahrt vom Furkajoch alleine ist es wert hier mit zu machen.

Das Beste, beim Highlander, für den motorisierten Verkehr gesperrt! Unten angekommen konnte ich mit einer Gruppe von 3 Mann und einer Frau(!) die restliche Strecke zum Ziel bestreiten. An einem Kreisverkehr wurden uns die letzten 10 km angezeigt. Ich hatte noch mit 20 gerechnet?! Noch besser, jetzt wurde jede Welle voll nieder gedrückt, was richtig Spass machte. Die Kraft reichte bis zum Zielbogen, bei dessen Durchfahrt ich im Augenwinkel Zoran stehen sah. Was war da los? Halluzinier ich schon, oder noch schlimmer! War er schneller als ich?-) Wie sich heraus stellte, keines von beiden.

Er hatte nach zwei Stürzen beschlossen doch die 146km Runde zu fahren und Mensch und Maschine nicht noch weiter zu beanspruchen. Er hatte Glück im Unglück. Sein Rad blieb weitestgehend unversehrt. Seinen Körper zieren nun einige Hämatome und Hautabschürfungen mehr. Hätte schlimmer kommen können. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden. Meine Zeit aus dem Jahr 2013 konnte ich nicht unterbieten, dazu fehlten mir 10 Minuten. Allerdings gab es damals auch noch keine ´Section Control´ Abschnitte. Also sag ich mal großzügig, gleiche Zeit wie vor 6 Jahren, was in Anbetracht des fortschreitenden Alters also als Verbesserung zu werten ist!-) 

Schön war´s, bis irgendwann mal wieder!!!


Triathlon Schnaitsee - Kerstin gewinnt den Supersprint und Gerhard dominiert die Altersklasse beim Sprinttriathlon

Gerhard kommt als beim Sprinttriathlon als erster aus dem Wasser.

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Kerstin kommt als erste Frau mit den schnellsten Männern beim Super-Sprint aus dem Wasser.

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Gerhard kurz vor der Wechselzone 2, dem Wechsel vom Radfahren zum Laufen.

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 Kerstin hatte beim Super-Sprint die gleiche Radstrecke zu bewältigen, nur das Schwimmen und der abschließende Lauf waren etwas kürzer

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Beim abschließenden Lauf lassen beide nichts mehr anbrennen und sichern sich ihre Platzierungen.

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 Kerstin freut sich schon auf ihren Zieleinlauf.

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Eine tolle Veranstaltung im Rahmen der Triathlon-Trophy 2019. Nächstes Jahr soll die Veranstaltung weiter wachsen und vielleicht sogar eine Olympische Distanz angeboten werden. Wir wären auf jeden Fall gerne wieder dabei!


Kerstin gewinnt den Stadtlauf in Velden - Gerhard belegt den 3. Gesamtplatz

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Hitzeschlacht beim Chiemseetriathlon - Kerstin wird bei ihrem Saisoneinstieg auf Anhieb 2. Frau in der Gesamtwertung - Gerhard landet mit nur 3 Sekunden Rückstand auf dem 4. Platz in der Gesamtwertung!

Heute war es wieder soweit! Kerstin und Gerhard konnten beim Auftakt zum Chiemsee-Triathlon-Wohenende, bei einem der schönsten Triathlonwettbewerbe unserer Region, ganz vorne mitkämpfen. Nachdem Kerstin den ersten Sprintwettbewerb am Chiemsee im Jahr 2017 sogar gewinnen konnte, musste sie sich heute zwar mit dem 2. Platz in der Gesamtwertung zufrieden geben, feierte damit aber einen gelungenen Einstieg in die Triathlonsaison 2019.

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Mit nur drei Sekunden Rückstand musste sich Gerhard dem Drittplatzierten leider geschlagen geben. Beim abschließenden Lauf über knapp 6 Kilometer konnte Gerhard zwar noch an seinen Konkurrenten Dr. Oliver Rau vom SC Landshut heranlaufen, gereicht hat es dann am Ende aber leider nicht ganz. Trotzdem war es ein starker Wettkampf, bei dem es vom Anfang bis zum Schluss richtig zur Sache ging.

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2. Platz in der AK 45 - mehr war nicht drin!

 Am Sonntag startet Charly zum zweiten Mal über die Mitteldistanz. Bei 36 Grad Außentemperatur wird das eine richtig harte Prüfung! Wir wünschen ihm viel Glück und drücken ihm die Daumen - hoffentlich kann er einen der schönsten Wettbewerbe auch ein bisschen genießen!

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Gerhard startet mit einem 5. Platz in der Gesamtwertung beim Triathlon Rabenden in die Triathlonsaison 2019 und feiert damit sein 30-jähriges Triathlonjubiläum mit einem 2. Platz in der AK 45!

Charly startet bei seinem zweiten Triathlon in dieser Saison - die FTZ-Staffel mit Klaus, Sonja und Franzi landet auf einem guten 3. Platz!

IMG 20190622 WA0007Gerhard, Charly, Klaus, Anja, Sonja und Franzi vor dem Start zum 32. Triathlon Rabenden. Alle freuen sich auf ihren Wettkampf und sind gespannt ob die Form passt.

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Mit einer soliden Schwimmleistung kommt Gerhard in der Verfolgergruppe hinter dem späteren Sieger aus dem Wasser. Kann sich dann auf dem Rad am zweiten Anstieg von seinem "alten Bekannten" Helmut Mraz absetzen und muss sich nur dem späteren Zweitplatzierten in der Gesamtwertung Florian Holzinger geschlagen geben. Mit gerade einmal 14 Sekunden Rückstand auf den in der Gesamtwertung Drittplazierten war es wieder ein echt knappes Rennen.

IMG 20190622 WA0020Die Ruhe vor dem Start - 105 Teilnehmer machen sich bereit!

IMG 20190622 WA0034Gerhard bei der Einfahrt in die Wechselzone. Zu diesem Zeitpunkt auf Platz vier in der Gesamtwertung - lediglich Philipp Altenbuchner konnte sich als "Junger Hüpfer" mit 3 Sekunden Vorsprung im Ziel am "Alten Hasen" vorbeischieben.

IMG 20190622 WA0026Charly kämpft sich durch und landet in seiner AK (50) auf dem 9. Platz!

IMG 20190622 WA0029Sonja hatte als Radspezialistin viel Spaß auf der Radstrecke!

Die Top 10 beim Triathlon Rabenden 2019:

ErgebnislisteRabenden


Alpen Challenge Lenzerheide 16.06.2019

Sonja, Zoran und ich machten uns am vergangenen Wochenende auf den Weg in die Schweiz, um dort die Alpen Challenge zu bestreiten.

2 Strecken standen zur Wahl, 117 km mit 2950 hm bzw. 190 km mit 4350 hm. Ich hatte mich für die Langdistanz entschieden, um schon mal an meinem Pacing für den im September anstehenden ´Ötzi´ zu feilen. Sonja und Zoran entschieden sich für die ´Classic´ Version. Doch es kam anders. Nachdem der Veranstalter  im Vorfeld lange im unklaren war, ob die Überfahrt des Albula Passes möglich sein würde, gab dieser am Mittwoch vor dem Start endlich grünes Licht. Die Schnee Räumarbeiten waren beendet. Doch schon am folgenden Tag wurde bekannt gegeben, `Splügen Pass unpassierbar ´, eine Geröll Lawine hatte eine Brücke zerstört, welche in der Kürze der Zeit nicht mehr in Stand gesetzt werden könnte. Die Langdistanz wurde ersatzlos gestrichen und alle Starter auf die ´kurze´ Runde geschickt. Mein schöner Plan von der Ötzi-Generalprobe war dahin. Nachdem ´meine´ Strecke um 75 km bzw. 1400 hm gekürzt worden war, hatte diese sämtlichen Schrecken eingebüßt. Trotzdem wollte ich meinen ursprünglichen Plan umsetzen. An den 3 Steigungen, Albula (1344 hm), Julierpass (469 hm) und Salouf (400 hm), eine konstante Leistung auf die Pedale zu bringen, um in der finalen Rampe hinauf zum Biathlon Zentrum Lenzerheide (700 hm auf 7 km), noch etwas zulegen zu können. Diese Taktik ging voll auf. Nachdem ich in meiner AK auf dem Albula Pass die 58. Position belegte, konnte ich in den folgenden Strecken Abschnitten Plätze gut machen. Die  Steigung zur ´Berg Ankunft´ auf 1500 Meter konnte ich mit einer höheren Durchschnittsleistung absolvieren, als die voran gegangenen Berge. Mit meiner Zeit von 4:34,12 Stunden (44 AK von 260) hatte ich ziemlich genau meine kalkulierte Zeit erreicht, ohne mich allzu sehr zu verausgaben. Nach einer Dusche und der obligatorischen Nudel-Party, konnte ich dann an der Ziel Durchfahrt, erst Zoran und kurz darauf Sonja in Empfang nehmen. Beide waren mit dem Verlauf ihres Rennens sehr zufrieden. Nachdem Zoran am Albula auf Sonja auffahren konnte (er startete aus einem Block hinter Sonja), profitierte Sie  in der Abfahrt vom Pass und im folgendem ´Flachstück´ von seinem Windschatten. Nach ca. 30 km musste Sie  Ihn im Anstieg zum Julier Pass ziehen lassen. Zum eigenen Schutz, um  nicht zu viele Körner zu lassen. Beide hatten sich ihre Kraft so gut eingeteilt, um eigenen Aussagen zufolge, das Finale ohne größere Probleme bestreiten zu können. Fazit: Super Strecke, gute Renneinteilung, alle zufrieden. Was will man mehr?   


Glocknerkönig

Heute war es wieder mal soweit, der (fast) alljährliche Test meiner ´Berg Form´ stand an. Nachdem ein Jahr vergangen und die schmerzhaften Erfahrungen der 2018er Austragung nur noch sehr blass in meinen Gedanken präsent waren, fand ich mich mit noch über 2000 Startern (vermutlich viele genau so vergesslich wie ich), in Bruck ein, um den ´Glockner´ zu stürmen. Mittlerweile ist dies meine neunte Teilnahme. Die vergangenen 6 Austragungen schloss ich jeweils mit Zeiten zwischen 1:43,49 und 1:40,59 ab. Dieses mal sollte die 1:40 unbedingt fallen.

Dabei wollte ich nicht´s dem Zufall überlassen. Deshalb habe ich erst mal in neue, sehr leichte Laufräder investiert. Ersparnis zu meinen Alu LR Satz 250 gr. Die geklebten Reifen bringen im Vergleich zu normalen Clinchern mit Schläuchen noch mal 100 gr. Also 350 gr. rotierende Masse weniger, die man bei jeder Kurbel Umdrehung in Schwung halten muss. Mit 500 gr. ein ordentlicher Brocken, die Satteltasche, blieb im Auto zurück. Weil wenn ´Defekt´, ist das Rennen eh gelaufen. Soviel zu den Vorbereitungen. Mit diesen Maßnahmen, dem bisherigen Verlauf meines ´Training´s Jahres´ und dem Selbstvertrauen, dass ich mir letztes Wochenende beim ´Amade´ geholt habe, sollte meine Unternehmung ´U 1:40´ eine reine Formsache werden.

Um 7 Uhr geht´s mit Glocken geläut und den Klängen von AC/DC über die Lautsprecher Anlage, auf die 27 km mit 1650 hm, raus aus dem Ortszentrum von Bruck. Gänsehaut Feeling!!! Jetzt möglichst schnell den Anschluss an die Spitzen herstellen. Dies garantiert ein schnelles voran kommen auf den 10 flachen Km, bevor es in den Berg geht. Weil für meinen Sekunden Poker elementar wichtig, wird das System erst mal voll in den roten Bereich gefahren, zum wach werden... Allerdings bewahrheiteten sich meine Befürchtungen, was meine Positionierung im Startblock anbelangte (zu weit hinten) schon bald. Da es immer ein paar ´Penner´ gibt, die sich vom horrenden Tempo, das vom Start weg angeschlagen wird (bis 50km/h) überraschen lassen, ist man gezwungen immer wieder Lücken zuzufahren. Das ging 2 bis 3 mal gut, bis ich einsehen musste, das noch mehr Körner zu opfern keinen Sinn macht. ´U 1:40´ ade:-( Mund abwischen und weiter machen!

Mit der zweiten Gruppe ging´s dann entspannt bis zum Beginn der Steigung. Jetzt wollte ich die am Abend zuvor, beim grillen, mit meinem Trainer Klaus erdachte Pacing Strategie best möglich umsetzen. Danke Anja und Klaus für die Möglichkeit, bei euch auf der Hütte zu übernachten!!! Statt 120 km nur 40 km Anfahrt. 260 Watt gilt es zu drücken, am besten bis in´s Ziel. Funktionierte ganz gut, ich fand meinen Tritt. Noch besser, vor mir fahrend erkannte ich Katrin Esefeld, von der ich wusste, dass Sie zu einer Zeit unter 1:40 fähig ist. Über Kilometer zog sich meine ´Aufholjagd´, bis ich zu Ihr aufschliessen konnte. Ihr rechtes Pedal/Schuh quietschte bei jeder Umdrehung der Kurbel, so dass es mir innerliche Schmerzen bereitete. Doch ab ca. der Hälfte der Steigung verlor ich Meter um Meter auf Sie und bald entschwand auch das Quietschen. Krampfhaft versuchte ich meinen Tritt zu halten.

Ab Km 4 vor dem Ziel beginnt der steilste Km mit durchschnittlich 11% Steigung. Spätestens ab hier wird klar, wie viel man bis zum Ziel leiden muss. Dank eines 28er Ritzels bewältigte ich die Rampe ganz gut. Letztes Jahr quälte ich mich mit einem 25er hier hoch und konnte mir plötzlich nicht mehr vorstellen wie ich die verbleibenden 3 km bewältigen sollte. Stecker gezogen, Leistungs Einbruch um 20 Watt. Heute ging´s viel besser. Ab hier befindet man sich auch schon in sichtweite zum Ziel, das greifbar nahe scheint. Doch die Erbauer der Strasse haben noch 6 Kehren eingebaut, die sich wie Kaugummi ziehen. Nur das baldige Ende der Quälerei lässt mich hier durchhalten. Endlich, durch das Spalier der zahlreichen Zuseher, die sich an diesem wunderschönen Tag hier oben eingefunden haben, geht es durch die letzte Kehre und ab in´s Ziel. Zeit 1:40,37 AK 32. Gesamt Herren 125. Katrin Esefeld 1:39,05, hätte also gut funktioniert mein Plan, nur ganz umsetzen konnte ich ihn nicht. Fazit: Den Zeitverlust habe ich mir durch die schlechte Position im Startblock selber zuzuschreiben. Nächstes Jahr früher aufstehen... Jetzt gibt´s erst mal einen Kaiserschmarrn!

 


Erlebnisbericht vom Amadé Radmarathon

Am vergangen Sonntag, den 26.Mai, galt es für mich das erste mal in dieser Saison meine Form zu testen. Ich stand mit noch 3´Members´vom ´FTZ Mühldorf Team Siebzehnrübl´ am Start des ´Amadé Radmarathon´ im österreichischen Radstadt. Wärend Sonja, Ciro und Zoran sich auf die 90 km Runde mit 1500 hm begaben, ging es bei mir auf die lange Runde mit 180 km und 2500 hm. Im Vorfeld des Rennen´s machten wir uns allerdings weniger Gedanken um unsere Fitness, sondern viel mehr um die Wetter Prognose für den Wettkampf Tag. Kühl und nass könnte es werden, besagte die Wetter Vorhersage.

Doch Petrus meinte es gut mit den Teilnehmern und so zeigte der Blick aus dem Hotel Fenster am Morgen, alles klar, kein Regen im Verzug. Die Gedankenspiele, bei schlechten Bedingungen auf die kürzere Strecke zu wechsel, rückten erst mal in den Hintergrund. Let´s go. Vom Startschuss weg ging es die ersten 2 km neutralisiert bis zur ersten Steigung des Tages. Wohlwissend, dass sich hier die Gruppen bilden, in der man sich die nächsten Stunden aufhält, galt es die 3,5 km mit 280 hm (8% Steigung im Schnitt) so schnell wie möglich zu überwinden. In der folgenden knapp 10 km langen Abfahrt versuchte ich, das sich angesammelte Laktat, wieder aus den Beinen zu bekommen.

Denn nun ging es in den nächsten ´Hügel´. Mit 7 km Länge und 450 hm sind die ersten 3 km mit durchschnittlich über 10% Steigung prädestiniert dafür sich schnell in den roten Bereich zu fahren. Das sich das am Ende des Anstiegs rächt, musste ich bei meiner letzten Teilnahme am eigenen Leib erfahren. Also die Laktat Schwelle halten. Relativ problemlos erreichte ich mit einigen Fahrern das Ende des Anstiegs und es ging in die 25 km lange Abfahrt Richtung Strecken Trennung. Jetzt konnte ich mir Gedanken darüber machen, 90 km (Ziel Bier in ca. 1,5 Stunden) oder 180 km (Ziel Bier in ca. 4 Stunden).

Nach Rücksprache mit einem ´alten´ Rad-Kumpl (Günther Hausschmid), der sich ebenfalls in der Gruppe befand, wurde beschlossen die lange Runde unter die Räder zu nehmen. Wir erreichen den Kreisverkehr an dem die Teilung der Strecke erfolgt und von unserer ca. 25 Mann starken Truppe biegen 6 ab auf die Langdistanz. Ok, hätte schlimmer kommen können. In der Folge bemühte sich ein Typ in unserer Gruppe, den einzelnen Fahrern die Vorteile des ´kreiselns´ näher zu bringen. Dies funktionierte mal mehr, mal weniger gut. Es verwundert immer wieder, dass selbst ´ambitionierte´ Radler anscheinend nicht in der Lage sind, kurze Wechsel durchzuführen, um so ein effektiveres voran kommen zu erreichen.

Die nächsten 100 km vergingen wie im Flug. Alle halbe Stunde ein Gel futternd und immer in mich hinein horchend, ob denn noch alles rund läuft, näherten wir uns der letzten nennenswerten Steigung des Tages. Diese begann bei Km 150 und zieht sich wellen artig über 15 km und 400 hm. Von nun ab war es mit dem nicht Angriff´s Pakt vorbei. Nach und nach fielen Fahrer zurück. Ich fühlte mich nach wie vor gut und die Watt Werte die mein Display anzeigte stimmten mich zuversichtlich es auch mit Anstand in´s Ziel zu schaffen. Zu dritt kamen wir oben an, und so machten wir uns mit noch einem zurück gefallenen Fahrer aus einer vor uns fahrenden Gruppe, auf die letzten 15 verbleibenden km. Jetzt machte es richtig Fun.

Mittlerweile hatten wir Sonne und warme Temperaturen. An einer letzten ´Laktat Welle´, 5 km vor dem Ziel konnten ich und einer meiner Mitstreiter uns von den 2 anderen Fahrern absetzen. Die letzten Meter ging es in schneller Fahrt Richtung Radstadt. Die letzte Kurve, die ansteigend auf die Zielgerade führt, hatte ich irgendwie nicht auf dem Schirm. So musste ich mich im Sprint, den aus meinem Windschatten stürmenden (viel jüngeren) Kontrahenten geschlagen geben. Fazit: Super gelaufen! Jetzt gibt´s auch für mich ein Ziel Bier. Prost!  

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Ciro, Rudi, Sonja und Zoran starten beim AMADÉ RADMARATHON - Ciro gewinnt seine Altersklasse überragend, Rudi wird 4. in seiner AK und 32 Gesamt über die lange Strecke (180km)

Beim Amadé Radmarathon waren die vier Radsportler vom FTZ Mühldorf Team Siebzehnrübl in einem starken Starterfeld sehr erfolgreich unterwegs. Sonja und Zoran auf der mittleren Distanz (wie Ciro) mit einer Länge von 96km mit 1500hm, Rudi auf der langen Runde mit 180km mit 2500hm. Erst diese Woche wurde bekannt gegeben, dass die lange Strecke um 35km verlängert werden muss, da über den Pass Lueg, wegen Aufräumarbeiten der Schäden des vergangenen Winters, nicht gefahren werden kann. Sonja wurde in ihrer AK 8., gesamt 11. Frau. Zoran belegte in seiner AK den 40. Platz, gesamt 115. Rudi belegte in seiner AK den 4. Platz was in der Gesamtwertung den 32. Rang ergibt. Alles lief hervorragend, alle haben sich gesund und munter im Ziel Bereich wieder getroffen.

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Erfolge beim Mettenheimer Allee-Lauf: Kerstin läuft die 5 Kilometer unter 21 Minuten - Gerhard kann über 10 Kilometer die 38 Minuten Schallmauer knacken

Beim heutigen Mettenheimer Allee-Lauf ging es für uns zwar nicht um die Teilnahme an der Oberbayerischen Meisterschaft, aber um den Start beim Klassiker der Region, dem Mettenheimer Alleelauf. Die Ergebnisse und Zeiten waren trotzdem ganz in Ordnung. In der Gesamtwertung - außerhalb der 'Nordbayerischen Wertung' - belegten Kerstin und Gerhard jeweils den 5. Platz in der Gesamtwertung. Für Kerstin war es der 2. Platz in ihrer Altersklasse, für Gerhard war es der 1. Platz.

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Wings for Life Run München - ein tolles Erlebnis - mit über 160.000 Läufern weltweit das größte Laufevent der Welt

Der Wings for Life World Run ist ein globaler Charity-Lauf, er findet jährlich an einem Tag an verschiedenen Event Locations auf der ganzen Welt statt. Der Startschuss fällt überall zur exakt gleichen Uhrzeit, um 11:00 UTC – also 13.00 Uhr Ortszeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

WR19 GER START FH 0058Das interessante bei diesem Lauf ist, dass es keine fixe Distanz wie bei einem Marathon gibtt. Stattdessen laufen alle Teilnehmer vor dem sogenannten Catcher Car – der beweglichen Ziellinie – davon. Dieses startet eine halbe Stunde nach den Läufern und erhöht in festgelegten Intervallen seine Geschwindigkeit. Manche Teilnehmer werden schon nach wenigen Kilometern von der beweglichen Ziellinie überholt, andere erst nach über drei Stunden, nach über 60 Kilometern!

Das Beste: Mit der Teilnahme unterstützt man Wissenschaftler, die an einer Heilung für Querschnittslähmung arbeiten. Denn 100% aller Startgelder und Spenden fliessen in wichtige Forschungsprojekte zur Heilung des verletzten Rückenmarks.

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Und so ist es uns ergangen:

Nachdem uns die Streckenführung aus dem Olympiastadion in München Richtung Nordwesten führen sollte, haben wir am Vormittag erst mal das Auto in der Nähe von Dachau geparkt, um ohne Probleme wieder zurück zum Start zu gelangen. Dies wäre nicht unbedingt erforderlich gewesen, weil es auch außerhalb von München Shuttlebusse gab, welche die Läufer wieder zurück ins Olympiastadion bringen sollten.

Nachdem wir nicht genau wussten, wie fit Kerstin unter Wettkampfbedingungen gerade ist, wurde das Auto bei Kilometer 24 abgestellt, was etwas zu wenig optimistisch war, nachdem sie dann doch bis Kilometer 31 kommen sollte, bevor sie das Catcher Car einholte. Mit dieser doch ganz beachtlichen Leistung wurde Kerstin in München in der AK-35 (von 550 Starterinnen) 8. Frau, 41. global (von 5517 Starterinnen weltweit).

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Ich hatte vor möglichst lange mit relativ hohem Tempo zu laufen um zu sehen, wann die Muskulatur fest, und der Laufschritt deutlich kürzer werden würde. So wurde der Halbmarathon mit einer Zeit von 1:25 einigermaßen ambitioniert und ich musste mir schon ein bisschen Sorgen machen, dass dies mein längster jemals absolvierter Lauf werden könnte. Die Läufer um mich herum äußerten ab und zu schon ihre Prognose, zwischen 45 und 48 Kilometer lagen und mir schon ordenlich Respekt einflößten.

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Nachdem dann aber (vielleicht zum Glück) nach 30 Kilometern die Beine doch ordentlich fest wurden, war der Drops gelutscht und mir war klar, dass es in der letzten Stunde bevor das Catcher Car mich einholen würde nur noch im Joggingtempo vorangehen sollte. So endete meine Reise bei 40,5 Kilometern, was auch ganz o.k. war und in München in der AK-45 für einen guten 9. Platz (von 568 Startern) reichen sollte.

Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung, bei sich jeder als Sieger feiern kann, manche früher als andere, aber das spielt keine große Rolle.


Ciro startet erfolgreich in die Radsportsaison 2019 - Beim Paussauer Radkriterium wurde unserem Lizenzfahrern viel abverlangt.

Über eine Distanz von 50 Kilometern wurden 20 Runden mit insgesamt 600 Höhenmetern gefahren. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40,4 km/h war das Rennen von Anfang an sehr schnell, so dass keine Verschnaufspausen eingelegt werden konnten. Mit einer hervorragenden Durchschnittsleistung von 350 Watt konnte sich Ciro im Hauptfeld behaupten und im Zielsprint um die vorderen Ränge mitkämpfen. Mit seinem 12. Platz in der Gesamtwertung hat sich Ciro somit erfolgreich im Rennzircus zurückgemeldet!

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Crosslauf Neumarkt St. Veit: Kerstin holt den Gesamtsieg !!!

Kerstin`s Gesamtsieg beim Crosslauf in Neumarkt St. Veit über die 3800 Meter war heute am 06.04. schon eine kleine Überraschung. Somit sollte die Motivation für die nächsten Wochen und das anstehende Lauftrainingslager eigentlich stimmen.
 
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Gerhard hatte heute wegen des Tags der offenen Tür am Gymnasium Waldkraiburg leider keine Zeit, er musste mit seinen Jungs danach noch ein bisschen fliegen. Hier findet am 22.06. auch die Lettengaudi unseres Sponsors statt!

Stampfl-Berglauf - Gerhard wird 3. in seiner AK! Nur eine Sekunde hinter dem Zweitplatzierten!

Beim traditionellen Stampfl-Berglauf hieß es für Gerhard mal wieder "ALL-OUT". Er konnte seine Zeit aus dem Vorjahr etwas unterbieten und die Beine fühlten sich schon ganz gut an.

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Crosslauf Altötting - Kerstin wird 2. und Gerhard belegt den 3. Platz in der Altersklasse

Beim zweiten Wettbewerb der Inn-Salzach-Crosslaufserie lief es bei Gerhard schon wieder ganz gut, die Zeit war mit der im Vorjahr vergleichbar und die Platzierung war absolut in Ordnung. Kerstin war mit ihrem Ergebnis auf jeden Fall auch zufrieden. Somit konnten wir uns für die nächsten sehr lauflastigen Wochen die nötige Motivation holen.

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Beim 26. Thermenmarathon in Bad Füssing dominiert Kerstin über 10 km ihre Altersklasse, Gerhard kommt nach überstandener Erkältung langsam wieder in Fahrt, Charly läuft persönliche Bestzeit über 10 km

Bei sehr winterlichen Verhältnissen gingen Kerstin, Gerhard und Charly auch dieses Jahr wieder an den Start. Nach einer abenteuerlichen Rutschpatie über die Autobahn Richtung Passau kamen Kerstin und Gerhard gerade noch rechtzeitig zum Start, der zum Glück wegen des Wintereinbruchs um 15 Minuten nach hinten verschoben wurde.

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Bei zum Teil schneebedeckten Straßen und leichtem Schneetreiben kämpften sich die Drei mit insgesamt 666 Startern über die 10 km Strecke. Kerstin gelang es erneut, sich in ihrer Altersklasse auf dem 1. Platz zu behaupten und in der Gesamtwertung einen respektablen 9. Platz zu erzielen. Gerhard wurde in seiner Altersklasse nach einem 2. Platz im letzten Jahr über die Halbmarathondistanz aufgrund einer gerade erst überstandenen Erkältung nur 8. von 45 Männern in seiner Altersklasse. Charly konnte über die 10 km, trotz widriger Bedingungen, eine neue persönliche Bestzeit aufstellen und sich in seiner Altersklasse im Mittelfeld platzieren!


Kerstin startet erfolgreich in die neue Crosslaufsaison 2019:

Beim gestrigen Crosslauf in Waldkraiburg konnte sich Kerstin in ihrer Altersklasse den ersten Platz erkämpfen. Nach dem Start im Jahnstadion wurden die Teilnehmerinnen zunächst auf eine ziemlich nasse Stadionrunde geschickt, um dann im Waldgebiet hinter der Tennisplatzanlage die Positionen unter sich auszumachen. Kerstin konnte von Anfang an gut mithalten und sich in ihrer Altersklasse ganz vorne behaupten.

Startphase

Die winterlichen Bedingungen auf der Strecke verlangten von den Läuferinnen erhöhte Vorsicht. So kam es auch in der ein oder anderen Kurve zu Ausrutschern und leichten Stürzen, die jedoch zum Glück ohne Folgen blieben. Kerstin kam mit den etwas schwierigeren Bedingungen jedoch gut zurecht und konnte sich mit einer tollen Leistung in die neue Crosslaufsaison zurückmelden. Die folgenden Crossläufe in Altötting und Neumarkt St. Veit, die noch in diesem Frühjahr stattfinden werden können somit zu einer weiteren Motivation für die Saison 2019 beitragen.

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Trotz winterlicher Witterungsbedingungen - Ismaninger Winterlaufserie im vollen Gange!

Kerstin und Gerhard waren auch bei der zweiten Veranstaltung der Ismaninger Winterlaufserie über 17 km am Start. Kerstin konnte weiterhin ihren 4. Platz in der Gesamtwertung verteidigen und kann sich mit dieser guten Ausgangsposition Hoffnungen für einen Platz auf dem Treppchen machen. Für Gerhard lief es leider beim zweiten Wettebwerb nicht optimal. Die Wintersportwoche mit dem Gymnasium Waldkraiburg in der Woche vor dem Wettbewerb hat die Beine müde und lansam gemacht und somit war an eine vordere Platzierung leider nicht zu denken. Nach einem 6. Platz beim ersten Wettkampf über 13,7 km war leider nur ein 15. Platz möglich. 

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Wir freuen uns somit auf den dritten Einsatz am 24.02.2019 bei dem wir uns hoffentlich in Gesamtranking noch ein bisschen verbessern können.

 

 

   

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